Austritt aus dem Nornennetz

Eventuell erinnert sich die eine oder andere Person, dass ich mal Mitglied vom Nornennetz war? Ich sage »war«, weil ich schon vor drei Monaten ausgetreten bin. Irgendwie war mit meiner Social-Media-Pause nie der richtige Moment, es offiziell zu machen.

Zur Transparenz ein Artikel zur Neuausrichtung der Nornen. Er kam nach meinem Austritt. Es freut mich, dass sie als geschlechterinklusives Netzwerk weitermachen wollen. Selbst kann ich diese Zukunft nicht mehr mitformen, aber wünsche alles Gute.

Hier könnt ihr ihn lesen.

 

© Screenshot von nornnetz.de

 

Zu Gast im Genderswapped Podcast

Ich war im Genderswapped Podcast von Lena Richter und Judith Vogt, Thema: queerfeministische Adaptionen historischer Stoffe!

Es ist eine sehr coole Folge mit Überlänge geworden, weil wir aus der Diskussion kaum rausgekommen sind. Mit meinem letzten Roman »Die Götter müssen sterben« habe ich ja Sagenstoffe rund um Amazonen und den Trojanischen Krieg adaptiert. Judith hat sich mit ihrem Mann Christian dagegen das Wikinger-Zeitalter in ihrem Buch »Schildmaid« vorgeknöpft.

Wir reden unter anderem über die Fallstricke von female power fantasies, die Schwierigkeit, als Autorin Dark Fantasy zu schreiben und warum Gewaltdarstellungen in der Phantastik oft akzeptiert werden, wenn wer Böses gemetzelt werden muss, aber nicht im Rahmen von Widerstand. Viel Retroperspektive zu meiner letzten Veröffentlichung und mein Plädoyer dafür, böse komplexe Frauenfiguren und auch unangenehme Vielfalt zu normalisieren.

 

@ Bild repostet vom Genderswapped Podcast

Die »Geschichten aus dem Keller« machen Platz 2 beim Vincent Preis

Die »Geschichten aus dem Keller« machen den zweiten Platz als »Beste Anthologie« beim Vincent Preis!

Das freut mich sehr, denn in diesem kleinen Horror-Juwel habe ich selbst veröffentlicht. Die Anthologie dreht sich um Keller und damit verbundene Abgründe. Gratulation an Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser für Platz vier bei der besten Kurzgeschichte! »Erneuerung« ist mir als herrlich abgefuckt in Erinnerung geblieben, aber wie soll das eine Kombination von Hexen, Kindern und Häutung auch nicht sein?

Ich habe den Keller wortwörtlich interpretiert, mit einem menschlichen Monster, das darin wohnt, aber auch als psychisches Loch. Meine Kurzgeschichte »Püppchen« verarbeitet ein paar meiner Erfahrungen als Sängerin und schaut hinter die scheinbar hübsche Kulisse der Musikwelt. Anbei ein kleiner Ausschnitt aus der Kindheit der Protagonistin Christa. Wenn ihr noch auf der Suche nach dunkler, aufwühlender, nachdenklich machender Lektüre seid, so holt euch die Anthologie beim Verlag ohneohren!

 

© Bild repostet von Verlag ohneohren
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