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Veröffentlichung von »Dein Paradies« in der Anthologie »Facetten der Zukunft«

Seit letzten Monat ist die Anthologie »Facetten der Zukunft« vom Verlag ohneohren erhältlich, herausgegeben von Stefan Cernohuby! Darin findet ihr eine Kurzgeschichte von mir: »Dein Paradies«. Mit dieser Story habe ich mich in andere phantastische Gefilde gewagt, denn »Facetten der Zukunft« ist eine Science-Fiction-Anthologie mit Beiträgen gebürtiger und zugezogener Österreicher*innen. Auch wenn ich mich an einem utopischen Zukunftsentwurf versucht habe, so enthält er gewohnt düster-nachdenkliche Töne.

Könnt ihr euch eine Welt vorstellen, in der Vernetzung, wie wir sie online, auf Social Media und Co. haben, Körpergrenzen überschreitet? Wenn Menschen zerebral vernetzt sind in einer Art, dass nur noch ein kollektives Denken möglich ist? Darum geht es in meiner Geschichte. Wir erleben sie aus der Sicht eines Kollektivs, was konsequent mit einer Wir-Perspektive und komplett anderen Weltsicht einhergeht. Ferner spielen künstliches Leben, Transhumanismus und eine nicht nur sprachlich entgenderte Gesellschaft eine Rolle.

Hier gibt es eine Leseprobe der Story; hier könnt ihr die Anthologie beim Verlag bestellen. Wenn ihr auf LovelyBooks registriert seid, könnt ihr außerdem an der zugehörigen Leserunde teilnehmen. Ich als Autorin lese mit und unterhalte mich gerne mit euch über die Geschichte.

 

 

Artikel zu Progressiver Phantastik in der Wochenzeitung

Ich schreibe Progressive Phantastik, um mit dunkler Realität klarzukommen.

Was meine Sicht auf dieses Genre ist, durfte ich Daniel Hackbarth in einer Beilage der Wochenzeitung zu Fantasy erklären. Auch dabei: Ein kurzer Eindruck von ihm zu meinem letzten Roman »Die Götter müssen sterben«.

Hier könnt ihr den Artikel lesen. Neben mir kommt mein geschätzter Kollege James Sullivan zu Wort, der den Begriff geprägt hat, wobei seine »Beskadur«-Dilogie in den Blick genommen wird, mit den im Artikelnamen erwähnten genderfluiden Elfen.

Zitat: »Auch Bendzko hat das Label der Progressiven Fantasy aufgegriffen […]. «Es geht dabei um ein Bewusstsein dafür, was das Genre wirklich alles kann […]. Progressive Fantastik schert sich nicht um […] Vorbehalte. Es geht um eine radikale Offenheit.» Radikal unverkrampft ist jedenfalls der Zugriff auf die antike Sagenwelt, den sich Bendzko in «Die Götter müssen sterben» gestattet.«

 

 

Zu Gast im Podcast von Literaturhaus Bremen

Vanessa Guinan-Bank vom Literaturhaus Bremen hat mich zu meinem Werk als Autorin sowie speziell zu »Die Götter müssen sterben« interviewt. Die Folge ist hier zu hören, das Literaturhaus schreibt dazu:

»Nora Bendzkos Dark Fantasy Epos über Amazonenkrieger*innen stellt gekonnt alle traditionellen Perspektiven auf den Kopf. Bei ihr müssen selbst griechische Helden und Gottheiten um ihren mythologischen Status fürchten. Mit Vanessa Guinan-Bank spricht sie übers Abtauchen in andere Welten, starke Frauenfiguren und darüber, wie man die Ambivalenz und Grausamkeit von Krieg in der Phantastik zum Ausdruck bringen kann.«