»Mutter Finsternis« ist jetzt erhältlich, in Ausgabe 6 der Queer*Welten

Vor kurzem habe ich ja eine neue Kurzgeschichte vorgestellt, für Ausgabe 6 der Queer*Welten: »Mutter Finsternis«. Nun ist sie erhältlich!

Seit ein paar Tagen ist das Heft draußen und beim Ach je Verlag bestellbar. Mit »Mutter Finsternis« habe ich einmal mehr Dark Fantasy geschrieben, diesmal aber nicht historisch angehaucht. Stattdessen geht es um Feenvölker, in einer menschenlosen, apokalyptischen Welt, die vom sogenannten Großen Sturm bedroht wird. Passend zum Magazin mit queernormativem Worldbuilding, aber auch anderer Diversität. So sind die Feen etwa alle of Color. Die Story gliedert sich in sieben Parts:

 


I: Sturmgeboren
II: Zyklus zu Zyklus
III: Träume für den Kokon
IV: Erntezeit
V: Schwarze Wolken
VI: Die Stille
VII: Finsternis

 


Hier findet ihr eine Leseprobe zum Einstimmen. Ich wünsche eine sichere Reise in die Finsternis!

 

 

Veröffentlichung in Ausgabe #6 der Queer*Welten

Ich habe ja die Queer*Welten vom Ach Je Verlag abonniert, ein queerfeministisches Phantastik-Fanzine, das ich unglaublich gerne lese. Nun darf ich mit großer Freude verkünden, dass ich in der nächsten Ausgabe dabei bin!

Meine Kurzgeschichte »Mutter Finsternis« entführt euch in eine apokalyptische Welt, in der ausschließlich Feenvölker leben. Im Zentrum der Story steht Morpho. Ein zerstörerisches Phänomen, der Große Sturm, hat ihm zu seiner Geburt seine Familie und einen Flügel geraubt. Er kämpft seitdem mit den Konsequenzen des Sturms, und eines Tages kommt es, dass er dessen Herz betritt. Dort trifft er auf die titelgebende Mutter Finsternis: eine Gestalt, die stets auftaucht, wenn Unglück droht oder Feen sterben müssen.

Es wird düster, aber auch magisch schön. Neben Content Notes habe ich zum ersten mal Positive Tags für diese Geschichte herausgeschrieben, die da wären: + Adoption + Community + erste Liebe + Feen of Color + Genderfluidität + Found Family + queernormatives Worldbuilding

Ferner erwarten euch in dem Heft leichtherzige Feen von Janus Reihmann, isolatorische SciFi von Miou Sascha Hilgenböcker, und ein Essay über queere SciFi von Aiki Mira. Ganz unten im Beitrag seht ihr das Cover der Ausgabe, das von Sascha Viktor gestaltet wurde. Ich LIEBE nicht nur die queere und Schwarze Sichtbarkeit, sondern auch die unapologetische Freude daran. Infos zu den einzelnen Textbeiträgen sowie einen Link zur Vorbestellung findet ihr hier auf der offiziellen Homepage.

Traut ihr euch, mit mir in die Finsternis zu reisen?

 

© Cover von Sascha Viktor

Neue Kurzgeschichte in »Urban Fantasy: Going Intersectional«

Die Anthologie »Urban Fantasy: Going Intersectional« ist erschienen! Mit dabei: meine komödiantische Kurzgeschichte »Wünsch mir die Apokalypse«.

Das Buch versammelt ein großartiges Line-Up der modernen Phantastik-Szene, alle Stories drehen sich um phantastische Wesen, die intersektionale Diversitätserfahrungen machen. Bei mir ist das ein deutsch-tunesischer Student, halb Vampir, halb Dschinn, der neben der Weltrettung mit seiner doppelten Herkunft und verwirrenden Gefühlen für einen gewissen Werwolf klarkommen muss.

Auch erwähnenswert: Viele Autor*innen sind Own Voices! Sie gehören also marginalisierten Gruppen an, die in den jeweiligen Geschichten eine Rolle spielen. Ich habe natürlich meine Erfahrung als jemand, der bikulturell / mixed ist, aber auch in der sexuell desaströsen Verwirrung des Protas steckt etwas von mir.

Ihr findet hier eine Leseprobe von meiner Kurzgeschichte, und hier könnt ihr die Anthologie beim Ach Je Verlag erwerben. Kauft und lest sie, auf dass die Apokalypse abgewandt wird!

 

© Cover-Design von Mia Steingräber