Veröffentlichung in der Horror-Anthologie »Erntenacht«

Seit gestern ist die Anthologie »Erntenacht« regulär im Handel bestellbar! Hier als kindle-Version auf Amazon und hier als Print bei epubli zu finden. Letztere sollte in den nächsten Tagen auch in anderen Buchshops verfügbar sein.

Damit ist meine letzte Veröffentlichung für 2019 erschienen. Ich freue mich umso mehr, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Das Horrorschmuckstück wurde von der Künstlerin Athena Noctua voll illustriert, auch im Ebook finden sich die Verzierungen. Ferner ist es kein Verlagsprojekt, sondern eine gemeinsame Anstrengung von Selfpublishern. Und alle Erlöse werden dem Bienenschutz gespendet – auf dass die Dämonen weiterhin unsere Kornfelder beseelen!

Meine beigesteuerte Kurzgeschichte, »In den Augen liegt der Abgrund«, knüpft direkt an »Bärenbrut« an. Wenn es dieses Jahr also schon kein neues Galgenmärchen gibt, könnt ihr zumindest was Kleines aus dem Universum lesen. Zusätzlich zur Klushund-Sage adaptiert es das Grimm’sche Märchen »Der alte Sultan«. Eine Leseprobe zur Kurzgeschichte gibt es hier.

Allen, die vorbestellt haben oder die sich das Buch nun zulegen wollen, wünsche ich allerdunkelste Lesefreude. (Pssst, nicht vergessen – wer jetzt ein Print direkt bei mir bestellt, kann es sich demnächst auf der Frankfurter Buchmesse abholen!)

Klick auf das Cover für die Leseprobe!

Monster-Enthüllung: Illustration zum Klushund aus »Erntenacht«

In der Anthologie »Erntenacht«, die am 6. Oktober erscheint, dreht sich alles um Monster aus deutschsprachiger Folklore. Heute darf ich euch das Monster vorstellen, um das sich meine Kurzgeschichte »In den Augen liegt der Abgrund« dreht: den Klushund!

Illustriert hat ihn die hochtalentierte Athena Noctua, wie alle Ungeheuer der Anthologie. Ich finde, sie hat ihn perfekt interpretiert! Den Sagen nach soll er in der Gegend von Voralberg hausen. Man munkelt, er war einst ein Mensch, der die Stadt Bregenz zur Zeit des 30-jährigen Krieges an den Feind verriet und dafür bestraft wurde, ewig im Körper des Klushunds zu fallen. Charakteristisch sind seine tellergroßen, grell leuchtenden Augen und dass er denjenigen, die ihn sehen, Krankheit und Unglück bringen soll.

Nicht von ungefähr habe ich mir den Klushund und seine Verbindung zum 30-jährigen Krieg ausgesucht. So ist meine Kurzgeschichte ein Sequel zu meinem Galgenmärchen »Bärenbrut« und dreht sich um die Brüder von Hautpcharakter Thorben Jägerssohn.

Liebt ihr die Illustration genauso sehr wie ich? Wie der Klushund Thorbens Familie heimsucht, könnt ihr demnächst in »Erntenacht« lesen.

 

© Illustration von Athena Noctua

Ich bin in der Horror-Anthologie »Erntenacht« dabei! (Cover, Klappentext & VÖ-Datum)

In den letzten Tagen habe ich mehrfach auf Social Media neugierig gemacht und Cover-Schnipsel geteilt. Nun ist es Zeit, euch das ganze Cover von »Erntenacht« zu zeigen: eine Horror-Anthologie, die sich um alle möglichen Dämonen aus deutschsprachiger Folklore dreht!

Ist es nicht blutig schön? Für das Cover zeichnet Benjamin Spang verantwortlich, der auch eine Kurzgeschichte beigesteuert hat.

»Erntenacht« ist das (voraussichtlich) letzte Buch, in dem ich dieses Jahr veröffentliche. Passend zu den kommenden, dunkleren Jahreszeiten ist auch die Materie schön düster. Noch halte ich mich zu meiner Kurzgeschichte bedeckt, kann aber schon mal verraten, dass sie an mein Galgenmärchen »Bärenbrut« anknüpft.

 

KLAPPENTEXT

Korndämonen, Werwölfe, Druden, Wichtelmännchen – die deutsche Folklore ist voller Schreckgestalten. In diesem Buch treiben sie sowohl in historischen als auch modernen Zeiten ihr Unwesen. Jeder der siebzehn Texte greift eine andere Legende auf und interpretiert sie neu.

Du gruselst dich gern? Dann komm mit in die finstere Welt der Erntenacht! Doch sei gewarnt und hüte dich davor, die Dämonen zu verärgern …

 

Die Anthologie soll zum Erntedankfest am 6. Oktober erscheinen, und alle Einnahmen werden für den Schutz der Wildbienen gespendet! Wer auf Facebook, Instagram oder Twitter unterwegs ist, sollte den Hashtag #Erntenacht in den nächsten Tagen beobachten. Alle Geschichten sind nämlich illustriert, und bis Ende des Monats werden nun täglich Bilder zu den interpretierten Sagenmonstern enthüllt!

 

© Cover von Benjamin Spang