Nachwort zum Rindlerwahn Autorentreffen & dem Deutschen Phantastik Preis

Dieses Wochenende wurden die Sieger vom Deutschen Phantastik Preis 2017 auf der Phantastika gekürt.

Da ich Monate davor das Rindlerwahn Autorentreffen inklusive Workshop zugesagt hatte, konnte ich nicht hinfahren – zu meinem großen Bedauern! Denn »Wolfssucht« ist beim DPP in der Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte« unter die Top 5 der Nominierten gekommen. Ich saß entsprechend wie auf heißen Kohlen.

Nun ist das Wochenende vorbei, ich hatte ein herrliches Autorentreffen mit den lieben Kollegen, und ich habe die Gewinner gesichtet. Bereit? Dann kein Zögern mehr:

»Wolfssucht« hat den Deutschen Phantastik Preis nicht gewonnen.

Stattdessen der große Andreas Eschbach mit seiner Kurzgeschichte »Acapulco? Acapulco!« Und ich habe das Gefühl, mitgewonnen zu haben: Mit so einem berühmten Namen in derselben Kategorie bis auf die Shortlist gekommen zu sein, ist ein gigantischer Erfolg für mich.

Zumal »Wolfssucht« meine erste größere Veröffentlichung und selbst herausgebracht ist. Sicher, da waren zig Monate des Schreibens und Überarbeitens, das Lektorat, die Jahre davor nicht zu vergessen, in denen ich nur schrieb und schrieb … Aber ihr wisst schon, wie ich das meine.

Ich möchte einfach nur Danke sagen. An die vielen Leser, Kollegen und wertvollen Kontakte, die ich in den letzten Monaten gewonnen habe. Frau Krauss vom Deutschen Phantastik Preis für den lieben Mailverkehr. Meinem Kollegen Matthias Teut, dessen Romandebüt »Erellgorh« ebenfalls endnominiert war, dass er mich im Fall des Falls bei der Preisverleihung vertreten hätte.

Ich beglückwünsche alle mit nominierten Kollegen, und auch Andreas Eschbach, obwohl er diese Zeilen wahrscheinlich nie lesen wird. Mein besonderer Glückwunsch gilt allen weiteren nominierten Indie-Autoren. Ich weiß genau, welch immense Arbeit ihr leistet, die so mancher übersehen möchte.

Zuletzt will ich allen Menschen danken, die »Wolfssucht« begleitet haben. Meinem Partner, dass er mich als Frau und Schreiberin gleichermaßen wertschätzt, meiner Familie, dass sie mich immer unterstützt, allen Freunden und Kollegen … Ihr wisst, wer ihr seid. Ohne euch wäre ich nichts und niemals so weit gekommen.

Vielen Dank <3

 

Reblog von »Bärenbrut«-Rezension, neues Interview und ein Postkarten-Event mit Gewinnspiel

In den letzten Tagen hat sich einiges getan, wie man am Beitrag dieses Titels schon sieht.

Anbei findet ihr zunächst einen Reblog von einer »Bärenbrut«-Rezension. Sie ist von meinem geschätzten Kollegen Michael Behr, der zum wiederholten Male das Glück hatte, etwas bei mir zu gewinnen. Lesenswert, weil er auch die anderen Galgenmärchen kennt und ein paar interessante Gedanken zum größeren Kontext äußert. Danke dafur! :-D

Dann gibt es ein neues Interview, eines meiner schönsten bisher. Bloggerin Anne von randompoison, die auf ihrem Blog bereits die Galgenmärchen vorgestellt hat, bat mich zum Gespräch für ihre Interview-Reihe. Ich habe richtig gemerkt, wie sehr sich Anne mit mir und dem Thema Märchen auseinander gesetzt hat. Ihre Fragen sind alles andere als 08/15, gehen sehr in die Tiefe, warum Märchen und was hier meine persönlichen Vorlieben sind. Highlight sind eindeutig die Märchenfragen am Ende, wo sie Dinge fragt wie: Was würde ich mit einem sprechenden Tier anstellen, und wenn ich jemanden mit einem Märchenzauber bestrafen könnte, welcher würde das sein?

Abschließend möchte ich euch auf das Event »Ein Buch auf Reisen« hinweisen, dass derzeit auf Facebook läuft. Ich wurde mit einigen fantastischen und queren Autorinnen eingeladen, dort einen Beitrag zu verfassen zu dem Thema: Warum ist meine Buchwelt das ideale Reiseziel? (Die teilnehmenden Autorinnen könnt ihr dem Bild anbei entnehmen.)

Am 24. August könnt ihr das in dem FB-Event zu den Galgenmärchen erfahren. Zu allen Posts gibt es Fotos von Postkarten – passend zu den Büchern, die vorgestellt werden. Wer will, kann dann Galgenmärchen-Postkarten bei mir beziehen (es gibt noch einen separaten Post dazu), oder einfach versuchen, ein Postkarten-Paket zu gewinnen. Wir teilnehmenden Autorinnen stellen jeweils eine signierte Postkarte, alles wird zu einem Paket verschnürt und einem glücklichen Kommentator gesandt.

Das war’s von mir zum Wochenende. Genießt den Sommer weiterhin und schwitzt nicht zu sehr!

 

Mein Traum vom eigenen Buch

Zwei Werke von Nora Bendzko habe ich bis jetzt auf diesen Seiten besprochen. Und beide hatte ich bei Gewinnspielen gewonnen. Deswegen war es für mich quasi Ehrensache, diese Geschichte am Erscheinungstag zu kaufen – auch wenn die Aussicht bestand, sie für eine Newsletteranmeldung umsonst bekommen zu können. Aber eine Autorin lebt ja nicht vom Verschenken allein, nicht wahr?

Also, schauen wir doch mal, was wir mit diesem Galgenmärchen für eine Geschichte kredenzt bekommen.


Mit „Bärenbrut“ erscheint nun bereits die dritte Folge von Nora Bendzkos Galgenmärchen, nachdem uns zuvor bereits „Wolfssucht“ und „Kindsräuber“ in Form von zwei durchaus beachtenswerten Märchenadaptionen heimgesucht haben. Nachdem zuletzt ein Stoff in Romanlänge verarbeitet wurde, handelt es sich hier der Länge nach mehr um eine Kurzgeschichte, die zudem, auch wenn sie explizit als drittes Galgenmärchen bezeichnet wird, mehr so eine Art Galgenmärchen 0.5 ist. Denn es handelt sich um ein Prequel zu „Wolfssucht“, angelehnt an das…

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#Märchensommer Special: Mein Beitrag zur Märchen-Rallye

Neulich habe ich euch den #Märchensommer von randompoison.wordpress.com vorgestellt – ein Lesechallenge, der sich um Märchen und Märchen-Adaptionen dreht. Teil davon ist auch: Die Märchen-Rallye, die heute um 10 Uhr online gegangen ist. Die Rallye startet auf der Seite der Märchenspinnerei unter: maerchenspinner.layeredmind.de/news/maerchenrallye.

Dort findet ihr, wie auch bei mir, eine Märchenfrage mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten. Wählt die richtige Antwort, folgt der Blogverlinkung, die mit ihr verknüpft ist, und hangelt euch so von Blog zu Blog. Wenn ihr alle Fragen richtig beantwortet, habt ihr am Ende mit den Lösungsbuchstaben, die in jedem Beitrag angegeben sind, drei Lösungsworte. Im besten Fall gewinnt ihr mit denen sogar ein märchenhaftes Paket. <3

Also flugs zur Seite der Märchen-Rallye! Dort findet ihr alles auch ausführlich erklärt, wenn das hier zu knapp war, und was alles Gewinnerpaket enthalten sind. (Spoiler: Eine Gesamtausgabe von Grimms Märchen, Schmuck, Schokolade … waaaaah!) Mal schauen, wann ihr bei mir ankommt ;)

 

Mein Lösungsbuchstabe für die Märchen-Rallye ist:

 

Das ist meine Märchenfrage:

Welches Fabelwesen taucht beim singenden, springenden Löweneckerchen nicht auf?


Ein Mantikor (Bookwormdreamers – http://bookwormdreamers.blogspot.de)
Ein Lindwurm (Random PoiSon – https://randompoison.wordpress.com)
Ein Greif (Christian Handel – www.fantasy-news.com)

 

Da ich ein Märchen habe, das nicht jedem so geläufig sein dürfte, habe ich mir etwas ausgedacht: Im Folgenden könnt ihr eine (nicht ganz ernst zu nehmende) Neuinterpretation des Märchens von mir lesen.

Es folgt größtenteils der Handlung des Originals, sodass ihr problemlos die Märchenfrage beantworten könnt. Ansonsten erwarten euch bratzige Schleichwerbung, (keine) Gender-Stereotype und eine Cameo von mir höchstselbst in Löwenform. Als Easter Eggs habe ich außerdem die Romanprojekte eingebaut, an denen ich künftig zu schreiben gedenke.

Also: Viel Spaß beim Lesen! Oder lieber: Gruselt euch nicht zu sehr. :-D

Das singende, springende Löweneckerchen

(Bendzko Remix)

Es war einmal ein Mann. Ja, ein Mann – warum soll ich mehr erzählen? Ist halt so ein besch***ner Mann von nebenan, hast du keine Männer als Nachbarn? Wie? Du erwartest dir mehr auf einer Autorenseite? Wow, bei kostenlosem Content auch noch Forderungen stellen – wenn du mehr willst, hol dir die Gratisgeschichte in meinem Dark Letter oder was weiß ich. Ein 08/15-Märchen-Saukopf-Mann von nebenan bleibt mein Mann trotzdem!

Jedenfalls: Der hatte drei Töchter. Ich weiß, Standard, bezahl halt für mehr, ich hab zufällig Bücher veröffentlicht! Nun ging der alte Herr auf Reisen, du Knauser, und wollte von seinen Kindern wissen, was er ihnen an Geschenken mitbringen soll. Die zwei ältesten wünschten sich den glitzenden Klimm-Bimms, wie manche es wohl von Mädchen erwarten. Perlen und Diamanten und so einen Schiet, ein Wunder, dass sie nicht rosa sein sollten. Die dritte aber war pseudo-bescheiden. Nesthäkchen eben, die sind es gewohnt, als Unterste in der Geschwisterkette zu hungern.

»Herr Vater«, sagte sie, »es verlanget mir nach einem singenden, springenden Löweneckerchen!«

 

[Klick den Beitrag auf für mehr]

 

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