Podiumsdiskussion »Entwicklung einer Geschichte« @ Leipziger Buchmesse (24.03.2019)

So langsam zeichnet sich mein Programm für die Buchmesse in Leipzig ab – und Leute, es ist voller denn je! Letztes Jahr war ich bereits mit dem Nornennetz auf dem Podium, und auch dieses Jahr kehre ich dorthin zurück. Allerdings für meinen Distributor epubli, als Autorin und Lektorin. Zum Thema »Entwicklung einer Geschichte« darf ich von meinen praktischen Erfahrungen berichten.

 

Screenshot vom Facebook-Event

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Verspäteter Jahresrückblick: Das war mein 2018!

Ich bin so gut in 2019 angekommen, dass ich beinahe vergessen hätte, meinen traditionellen Jahresrückblick zu schreiben. Dabei war 2018 einmal mehr ein wahnsinniges Jahr. Bei meinem Jahresrückblick von 2016 schrieb ich, meine Ansprüche und mein Tempo zügeln zu wollen. Für 2017, dass ich mehr Widerstand lernen muss, Nein zu sagen und meine Grenzen klarzumachen.

Wenn ich mir meine Jahresbilanz von 2018 betrachte, ist mir Ersteres nicht wirklich gelungen. Das lag aber auch daran, dass ich meinen Bachelor in Deutsche Philologie abgeschlossen habe. Und da ich in meinem Fach zwei (!) Abschlussarbeiten zu je 30 Seiten schreiben musste, war ich entsprechend weg vom Fenster. Zumal ich in derselben Zeit an »Hexensold« gewerkelt habe.

Jetzt habe ich meinen Abschluss in der Tasche, genieße mein freies Semester vor dem Master und bin dort, wo ich schon nach 2016 ankommen wollte: ruhiger und gefestigter in mir selbst.

Das liegt auch daran, dass ich meine Vorsätze von 2017 verwirklichen konnte. Ich kann nun besser Nein sagen. Dinge, die mir nicht gut getan haben, habe ich gezielt liegen gelassen, mich in nötigen Momenten gewehrt und stürze mich nicht mehr auf jede Möglichkeit, die sich mir bietet. Arbeitsam bin ich weiterhin, doch weniger gestresst und mehr zufrieden.

 

Und trotz Bachelor hat sich 2018 eine Menge beim Schreiben und den Bands getan. Die Highlights auf einen Blick:

 

Was ich nach dieser umfangreichen Liste an Vorsätzen für 2019 habe? Eigentlich kaum welche.

Ich merke zwar den Stress des letzten Jahres nicht mehr, möchte es aber trotzdem locker angehen. 2018 sind einige Dinge passiert, die mir vor Augen geführt haben, wie wichtig die Menschen im eigenen Leben sind. Entsprechend möchte ich mir mehr Zeit für meine Freunde, meine Familie und Beziehung nehmen, für stille Momente, und vielleicht auch mal in der Ferne verschwinden.

Das heißt nicht weniger Schreiben, aber dass ich mit Freude am Text und weniger persönlichem Druck herangehen will. Wenn das bedeutet, dass dieses Jahr kein neues Galgenmärchen oder ein anderer Titel erscheint, dann ist das so. Dafür kommt das nächste Buch voll aus dem Herzen und wird richtig gut. ♥

So ganz scheint das Leben aber nicht mit meinen lockeren Plänen konform zu gehen. Es ist gerade mal Januar, trotzdem sind schon FÜNF Veröffentlichungen in Anthologien und mehrere große Live-Events, einige zur Leipziger Buchmesse, gesichert. Ich warte gespannt mit meinem Weinglas in der Hand, was sonst noch passiert.

In diesem Sinne:

Hallo, 2019!

 

Lesung mit den #LBMGuerillas @ Leipziger Buchmesse (22.03.2019)

Wer am Freitagabend von der Leipziger Buchmesse keine Zeit hat, mich bei der Premierenlesung von »Der unmögliche Mord« zu besuchen, hat eine weitere Lauschmöglichkeit!

Am Freitagmorgen lese ich nämlich mit den #LBMGuerillas. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Autor*innen, die vornehmlich, aber nicht nur aus dem Horror-Bereich kommen. Für dieBuchmesse haben wir eigens knackige Kurztexte kreiiert, die ihre Premiere auf der Guerillas-Lesung feiern und danach als Anthologie veröffentlicht werden.

Mit dabei sind Claudia Rapp, Christian von Aster, David Knospe, Faye Hell, Jacqueline Mayerhofer, Jana Oltersdorff, Jenny Wood, Marie H. Mittmann, Markus Lawo, Melanie Schneider, Melanie Vogltanz, M. H. Steinmetz, Michaela Harich, Simona Turini, Thomas Karg, Torsten Scheib und Vincent Voss.

 

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