Meine Standzeiten beim Nornennetz auf der Leipziger Buchmesse 2019

Meine gesamten Termine für die Leipziger Buchmesse habe ich ja schon angekündigt. Zusätzlich könnt ihr mich wieder am Stand vom Nornennetz treffen. Ich habe meine Galgenmärchen »Wolfssucht«, »Kindsräuber« und »Hexensold« zum Anschauen dabei – letzteres wird auch am Messesonntag verkauft –, sowie Postkarten und Lesezeichen. Kommt vorbei, plauscht mit mir, lasst euch was signieren … Ich bin für euch da!

 

Mein Programm für die Leipziger Buchmesse 2019

Ein paar Veranstaltungen für die Leipziger Buchmesse habe ich ja schon angekündigt. Da es dieses Jahr so einige Termine gibt, hier ein Beitrag mit allen auf einen Blick. Ob Lesung, Signierstunde oder einfach nur am Stand von Nornennetz … Ihr habt sehr viele Möglichkeiten, mich diesmal zu treffen.

EDIT 22.03.2019: Bei den Terminen ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Der erste Termin war noch nicht das Meet & Greet, sondern die Signierstunde bei der Leseinsel Phantastik 2. Das Meet & Greet ist bei der Buchvorstellung am Samstag und dauert außerdem eine Stunde.

 

Meet & Greet @ Leseinsel Phantastik
DO 21.03. 14:00 – 14:30
Halle 2, Stand K600/H601

Zur Leipziger Buchmesse erscheint die Fantasy-Krimi-Anthologie »Der unmögliche Mord«, von der ich auch Teil bin. Der Conte Verlag hat dazu ein Meet & Greet mit mir und mehreren Autor*innen des Buches organisiert, inklusive Signierstunde.

 

Lesung »Der unmögliche Mord«
FR 22.03. ab 19:30
Südfriedhof Leipzig

Tags darauf folgt dem Meet & Greet zur Anthologie die Lesung von »Der unmögliche Mord«. Gemeinsam mit Szenegrößen wie Markus Heitz darf ich die Bühne teilen und meine Geschichte präsentieren.

 

Buchvorstellung »Der unmögliche Mord«
SA 23.03. 14:00 – 15:00
Halle 5, E201

Für alle, welche die Lesung verpassen müssen, wird »Der unmögliche Mord« auf der Buchmesse selbst am Stand des Conte Verlags vorgestellt.

 

Lesung #LBM-Guerillas
FR ab 10:00
Treffpunkt: Mendebrunnen

Hierbei handelt es sich um ein ganz besonderes Leseevent. Mehrere Autor*innen, vornehmlich, aber nicht nur aus der deutschen Horrorszene, streifen durch Leipzig und tragen dabei Kürzestgeschichten vor. Unter der Führung von Faye Hell gibt es die #LBM-Guerillas schon seit zwei Jahren, und ich bin erstmals mit dabei. Eine eigens geschriebene, bisher unveröffentlichte Geschichte wird von mir präsentiert: »Invidia«. Achtung, pünktlich am Mendebrunnen sein: Wir ziehen nämlich von dort aus lesend durch Leipzig!

 

Podiumsdiskussion
SO 24.03. 12:00 – 12:30
Halle 5, D500

Zu dem Thema »Entwicklung einer Geschichte« besteige ich für epubli das Podium und plaudere aus dem Schreibwerkkasten.

 

Darüber hinaus findet ihr mich am Stand vom Nornennetz, Halle 2, K309. Meine genauen Standzeiten werden gerade austariert und noch von mir bekannt gegeben. EDIT: Die Standzeiten stehen fest und sind hier nachzulesen. Am Nornenstand werde ich nicht nur mehrere Galgenmärchen ausstellen, sondern am Messesonntag ab 15:00 auch »Hexensold« verkaufen. Die Hexen sind ja für den Seraph Phantastik Preis 2019 auf der Shortlist – unnötig zu erwähnen, dass ich daher bei der Preisverleihung vom Seraph anwesend sein werde. Außerdem werde ich mir nicht den Großen Phantastik-Leseabend der Leipziger Buchmesse entgehen lassen.

In diesem Sinne: Wir sehen uns!

 

Verspäteter Jahresrückblick: Das war mein 2018!

Ich bin so gut in 2019 angekommen, dass ich beinahe vergessen hätte, meinen traditionellen Jahresrückblick zu schreiben. Dabei war 2018 einmal mehr ein wahnsinniges Jahr. Bei meinem Jahresrückblick von 2016 schrieb ich, meine Ansprüche und mein Tempo zügeln zu wollen. Für 2017, dass ich mehr Widerstand lernen muss, Nein zu sagen und meine Grenzen klarzumachen.

Wenn ich mir meine Jahresbilanz von 2018 betrachte, ist mir Ersteres nicht wirklich gelungen. Das lag aber auch daran, dass ich meinen Bachelor in Deutsche Philologie abgeschlossen habe. Und da ich in meinem Fach zwei (!) Abschlussarbeiten zu je 30 Seiten schreiben musste, war ich entsprechend weg vom Fenster. Zumal ich in derselben Zeit an »Hexensold« gewerkelt habe.

Jetzt habe ich meinen Abschluss in der Tasche, genieße mein freies Semester vor dem Master und bin dort, wo ich schon nach 2016 ankommen wollte: ruhiger und gefestigter in mir selbst.

Das liegt auch daran, dass ich meine Vorsätze von 2017 verwirklichen konnte. Ich kann nun besser Nein sagen. Dinge, die mir nicht gut getan haben, habe ich gezielt liegen gelassen, mich in nötigen Momenten gewehrt und stürze mich nicht mehr auf jede Möglichkeit, die sich mir bietet. Arbeitsam bin ich weiterhin, doch weniger gestresst und mehr zufrieden.

 

Und trotz Bachelor hat sich 2018 eine Menge beim Schreiben und den Bands getan. Die Highlights auf einen Blick:

 

Was ich nach dieser umfangreichen Liste an Vorsätzen für 2019 habe? Eigentlich kaum welche.

Ich merke zwar den Stress des letzten Jahres nicht mehr, möchte es aber trotzdem locker angehen. 2018 sind einige Dinge passiert, die mir vor Augen geführt haben, wie wichtig die Menschen im eigenen Leben sind. Entsprechend möchte ich mir mehr Zeit für meine Freunde, meine Familie und Beziehung nehmen, für stille Momente, und vielleicht auch mal in der Ferne verschwinden.

Das heißt nicht weniger Schreiben, aber dass ich mit Freude am Text und weniger persönlichem Druck herangehen will. Wenn das bedeutet, dass dieses Jahr kein neues Galgenmärchen oder ein anderer Titel erscheint, dann ist das so. Dafür kommt das nächste Buch voll aus dem Herzen und wird richtig gut. ♥

So ganz scheint das Leben aber nicht mit meinen lockeren Plänen konform zu gehen. Es ist gerade mal Januar, trotzdem sind schon FÜNF Veröffentlichungen in Anthologien und mehrere große Live-Events, einige zur Leipziger Buchmesse, gesichert. Ich warte gespannt mit meinem Weinglas in der Hand, was sonst noch passiert.

In diesem Sinne:

Hallo, 2019!