Ab heute bin ich offiziell Teil vom #Nornennetz

Nun ja , offiziell eigentlich schon seit ein paar Tage, nur habe ich selbst eben nichts Offizielles geschrieben 😉

Der eine oder andere wird vom #Nornennetz über Twitter mitbekommen haben und hat vielleicht auch meinen Tweet gesehen: Ich bin dabei! Was Fragen aufwerfen könnte à la: Hä, was is’n das Nornennetz überhaupt? Und warum machste mit, Nora? Fragen, die ich mit diesem Beitrag kurz und knackig beantworten möchte.

So viel vorab: Ich konnte nicht Nein zu einem Netzwerk sagen, dass sich der Förderung phantastischer Autorinnen verschrieben hat – klarer Eigennutz, bin ja selbst eine *lach* Zudem sind ganz viele Kolleginnen an Bord, mit denen ich seit längerer Zeit online ohnehin verbandelt bin. Ob nun die historische Fantastikerin Nike Leonhard, Carola aka frau schreibseele vom schreibkasten/ frau schreibseeles schreibblog oder die gute alte Mikaela von Textflash.

Gemein haben wir alle eine Sache: Wir sind (schreibende) Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. So wie die Nornen, die dem Nornennetz ihren Namen gegeben haben – die Frauen aus der nordischen Mythologie, die das Schicksal der Welt weben.

 

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Von Literaten und Fremdenhass: Zeit für ein Statement

Eigentlich wollte ich heute nur zwei wundervolle Rezensionen verlinken, die mich in den letzten Tagen zu »Wolfssucht« und »Kindsräuber« erreicht haben. Manchmal werfen aber unvorhergesehene Dinge den Posting-Plan durcheinander. So eine Diskussion in den großen deutschen Leserforen aus Facebook, die seit gestern die Gemüter die erhitzt. Es ging um eine bestimmte Autorin, wiederholt fremdenfeindliche Postings, Leute wurden geblockt und beleidigt, es kam unausweichlich zum Shitstorm und zu dem Aufruf: #bloggergegenrechts

 

Was genau ist passiert?

Eine Gay Romance und Fetisch/ BDSM Autorin, die ohnehin schon wegen rechtsrechten Postings auffiel, schlug mit einem neuen Post dem Fass den Boden aus. Ich nenne bewusst keine Namen, denn es geht mir um die Materie und nicht um öffentliche Anprangerung. Wer da mehr wissen will, der schreibe mir privat für Namen, Links zu Screenshots, etc.

Kurz die Highlights ihres Postings: Sie schrieb, neulich im Kaufland gewesen zu sein, der »zu einem Ghetto verkommen« wäre. Betont wurden »4 dunkelhäutige Zuwanderer«, die leeren Regale im Geschäft, die sie mit Diebstählen (durch Ausländer) in Verbindung brachte, und als sie »mit einem 100-Euro-Schein bezahlte, spürte [sie] die Gier auf [ihr] Portemonnaie fast körperlich«. Der Post endete mit den Worten: »Als ich aus dem Laden raus war fühlte ich mich, als müsste ich duschen.«

Autsch! Ein Verleger teilte fassungslos den Post in einer namhaften Lesergruppe, die für ihre linksliberale Einstellung bekannt ist … der Rest ist Geschichte.

Nachträglicher Edit: Inzwischen hat besagte Lesergruppe ausgegraben, dass sie unter Pseudonym ein Buch veröffentlichte, mit dem sie sich ihren »Ärger vom Hals geschrieben« hat. Ursprünglich wollte sie es unter dem Pseudonym herausbringen, mit dem sie sonst auch veröffentlicht, aber Amazon und Co. haben sie da gleich rigoros gesperrt. Ich lasse einfach den Text des offiziellen Trailers für sich sprechen, der ihre Gesinnung mehr als offenbart: »Das ist Achmed. Er kennt die Chancen, die ihm die offenen, deutschen Grenzen bieten. Obwohl er schon seit Jahren in Deutschland wohnt, gibt er vor, Flüchtling zu sein und meldet sich in einer Erstaufnahme-Einrichtung. Er kassiert ordentlich ab. Aber er nimmt nicht nur Geld von dort mit, sondern auch sein erstes »Pferdchen«. [Das Bild einer Muslima mit Kopftuch wird dazu eingeblendet.] Und aus Achmed, dem Loser wird ein reicher Mann. Eine Geschichte nah an der Realität.«

[Spoiler: Tatsächlich realitätsfern.]

 

Offizielles Banner der #bloggergegenrechts von Die Buchmaid: https://www.facebook.com/buchmaid

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Wolfssucht ist neu veröffentlicht

… und es hat sogar fast alles auf den ersten Anhieb geklappt! 😀

Das neue, den Galgenmärchen angepasste E-Book ist nun schon auf Amazon zu haben. Warum ich noch nicht verlinke? Ein paar kleine Feinheiten fehlen noch. So ist das Cover im E-Book selbst angepasst, aber nicht auf der Produktanzeige, die Kategorien sind noch nicht aktualisiert und der Preis ist fälschlicherweise von 1,49 € auf 1,54 € gerutscht.

Wenn wirklich alles stimmt, gebe ich noch mal Bescheid. Das Print kommt nach, sowie ich das Probexemeplar von epubli geprüft habe.

 

wolfssucht-screenshot