Reblog von »Bärenbrut«-Rezension, neues Interview und ein Postkarten-Event mit Gewinnspiel

In den letzten Tagen hat sich einiges getan, wie man am Beitrag dieses Titels schon sieht.

Anbei findet ihr zunächst einen Reblog von einer »Bärenbrut«-Rezension. Sie ist von meinem geschätzten Kollegen Michael Behr, der zum wiederholten Male das Glück hatte, etwas bei mir zu gewinnen. Lesenswert, weil er auch die anderen Galgenmärchen kennt und ein paar interessante Gedanken zum größeren Kontext äußert. Danke dafur! :-D

Dann gibt es ein neues Interview, eines meiner schönsten bisher. Bloggerin Anne von randompoison, die auf ihrem Blog bereits die Galgenmärchen vorgestellt hat, bat mich zum Gespräch für ihre Interview-Reihe. Ich habe richtig gemerkt, wie sehr sich Anne mit mir und dem Thema Märchen auseinander gesetzt hat. Ihre Fragen sind alles andere als 08/15, gehen sehr in die Tiefe, warum Märchen und was hier meine persönlichen Vorlieben sind. Highlight sind eindeutig die Märchenfragen am Ende, wo sie Dinge fragt wie: Was würde ich mit einem sprechenden Tier anstellen, und wenn ich jemanden mit einem Märchenzauber bestrafen könnte, welcher würde das sein?

Abschließend möchte ich euch auf das Event »Ein Buch auf Reisen« hinweisen, dass derzeit auf Facebook läuft. Ich wurde mit einigen fantastischen und queren Autorinnen eingeladen, dort einen Beitrag zu verfassen zu dem Thema: Warum ist meine Buchwelt das ideale Reiseziel? (Die teilnehmenden Autorinnen könnt ihr dem Bild anbei entnehmen.)

Am 24. August könnt ihr das in dem FB-Event zu den Galgenmärchen erfahren. Zu allen Posts gibt es Fotos von Postkarten – passend zu den Büchern, die vorgestellt werden. Wer will, kann dann Galgenmärchen-Postkarten bei mir beziehen (es gibt noch einen separaten Post dazu), oder einfach versuchen, ein Postkarten-Paket zu gewinnen. Wir teilnehmenden Autorinnen stellen jeweils eine signierte Postkarte, alles wird zu einem Paket verschnürt und einem glücklichen Kommentator gesandt.

Das war’s von mir zum Wochenende. Genießt den Sommer weiterhin und schwitzt nicht zu sehr!

 

Mein Traum vom eigenen Buch

Zwei Werke von Nora Bendzko habe ich bis jetzt auf diesen Seiten besprochen. Und beide hatte ich bei Gewinnspielen gewonnen. Deswegen war es für mich quasi Ehrensache, diese Geschichte am Erscheinungstag zu kaufen – auch wenn die Aussicht bestand, sie für eine Newsletteranmeldung umsonst bekommen zu können. Aber eine Autorin lebt ja nicht vom Verschenken allein, nicht wahr?

Also, schauen wir doch mal, was wir mit diesem Galgenmärchen für eine Geschichte kredenzt bekommen.


Mit „Bärenbrut“ erscheint nun bereits die dritte Folge von Nora Bendzkos Galgenmärchen, nachdem uns zuvor bereits „Wolfssucht“ und „Kindsräuber“ in Form von zwei durchaus beachtenswerten Märchenadaptionen heimgesucht haben. Nachdem zuletzt ein Stoff in Romanlänge verarbeitet wurde, handelt es sich hier der Länge nach mehr um eine Kurzgeschichte, die zudem, auch wenn sie explizit als drittes Galgenmärchen bezeichnet wird, mehr so eine Art Galgenmärchen 0.5 ist. Denn es handelt sich um ein Prequel zu „Wolfssucht“, angelehnt an das…

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Wieder im Zauberwelten-Online Magazin: Mit einer »Kindsräuber«-Rezension

Meine Kollegin Julia Fränkle aka Svea Lundberg hat bereits zu »Wolfssucht«, als es damals rauskam, eine Rezension geschrieben, und zwar auf Zauberwelten Online. Dabei handelt es sich um ein phantastisches Online-Magazin, das keine Fantasy-Sparte auslässt, betrifft es nun Bücher, Filme, Games oder LARP. Da Julia damals von der Novelle recht angetan war, habe ich mich getraut, auch nach einer Rezension für »Kindsräuber« anzufragen – und diese ist nun gestern erschienen!

Besonders gefreut haben mich neben einer Lobung des Genremixes von Dark Fantasy und Thriller die »[v]ielschichte[n] Figuren mit Überraschungsmomenten«. Julia schreibt: »Neben einer spannenden Handlung mit unerwarteten Überraschungs- und Gruselmomenten, bietet der Roman sympathische Charaktere und einen zu Genre und Setting passenden, einfachen Schreibstil, der mitreißt und durch Bildhaftigkeit besticht.«

Mich freut das deshalb so sehr, weil Julia Fränkle/ Svea Lundberg bekannt dafür ist, dass sie sehr viel Wert auf Charakterarbeit legt. In ihren eigenen Publikationen setzt sie sich auch mal rechercheintensiv mit Problemthemen wie z.B. Behinderung auseinander und fühlt sich da sehr in ihre Figuren ein.

Also einfach … danke! <3

Die volle Rezension findet ihr hier. Scheut euch nicht, auch so in dem schönen Online-Magazin zu stöbern und Julia Fränkle als Autorin etwas näher zu verfolgen.

 

Und du? Hast du vielleicht »Wolfssucht« und »Kindsräuber« gelesen, aber noch nicht deine Meinung dazu gesagt? Vielleicht magst du ja helfen, auf Amazon die 40 bei »Wolfssucht« und 20 bei »Kindsräuber« zu knacken – dann schreib dort doch einfach eine Rezi! Ich würde mich sehr freuen.

 

Screenshot der Main Page von Zauberwelten Online, 26.05.2017

[Reblog:] Das Schreiben der Anderen: »Kindsräuber« von Nora Bendzko

Der liebe Michael Behr von traumvombuch gehörte zu den wenigen Lesern, die ein Exemplar von »Kindsräuber« vorab gewonnen haben. Nun hat er sich die Zeit für eine dermaßen ausführliche Rezension genommen, da konnte ich nur drüber staunen. Aber lest selbst!

Ich freue mich nicht nur über Michaels Reaktion, sondern überhaupt, wie gut der »Kindsräuber« ankommt. Bei einigen Rezenstenten sind noch Rezensionen offen, auch eine Leserunde auf LovelyBooks mit sage und schreibe 15 Leuten steht an … Es bleibt für mich also spannend!

Aber deswegen wird die Seite hier auch nicht tot bleiben. Da nach der Veröffentlichung vor der Veröffentlichung ist, habe ich mir einiges überlegt in den nächsten Tagen – wie mache ich weiter? Die Antwort darauf wird bald enthüllt!

Mein Traum vom eigenen Buch

Es war mir ja schon fast peinlich, als ich an einem von Nora Bendzko ausgelobten Gewinnspiel teilnahm und gewann. Denn dies war bei ihrem zweiten Gewinnspiel meine zweite Teilnahme und mein zweiter Gewinn. Aus Sorge, dass sich bei einem dritten Glücksfall das Universum einfach in Luft auflösen würde, habe ich danach nicht mehr teilgenommen.

Aber so erreichte mich Noras kürzlich erschienener Roman „Kindsräuber“, um den es in dieser Besprechung gehen soll.


Die Galgenmärchen gehen in ihre zweite Runde und dieses Mal hat sich Nora Bendzko an einen Stoff in Romanlänge gewagt, nachdem ihre erste Veröffentlichung „Wolfssucht“ noch eine Novelle gewesen ist.

Die Vorlage für diese Geschichte sind zum einen das Märchen vom Rumpelstilzchen, zum anderen die Geschehnisse im Prag des Jahres 1620, im Schatten des sich entwickelnden dreißigjährigen Krieges.

Die junge Alene, Tochter eines vor dem Krieg in die Stadt geflohenen Müllers, versucht durch ihre Arbeit als Spinnerin, ihren Vater…

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