Die Anthologie »Der unmögliche Mord« ist erhältlich

Nach der wunderbaren Premierenlesung, von der ich noch in meinem Messebericht erzählen werde, ist nun seit einigen Tagen die Fantasy-Krimi-Anthologie »Der unmögliche Mord« im Handel erhältlich. Ich bin darin mit der Geschichte »Das Frankenstein-Paradoxon« vertreten.

Die Idee für die Story hat schon einige Jahre auf dem Buckel und existierte vor der Anthologie bereits in einer Kurzform, mit der ich recht unzufrieden war. Für »Der unmögliche Mord« habe ich sie komplett umgeschrieben und aufgepeppt. Sie ist etwas ganz anderes als die Galgenmärchen, spielt sie doch im gegenwärtigen Berlin und dreht sich um das Thema Alchemie. Aber ich lasse besser die Leseprobe für sich sprechen, die ihr am Ende des Beitrags findet.

Das Print könnt ihr direkt beim Conte Verlag per Mail bestellen (info@conte-verlag.de), das E-Book ist hier auf Amazon erhältlich. Vor der Leseprobe noch mal der Klappentext mit allen Autor*innen der Anthologie:

»Wie sehen Verbrechen in der Zukunft aus? Kann man mit Magie den perfekten Mord begehen? Und helfen übersinnliche Fähigkeiten, einen Mörder zu überführen?
Diesen und anderen Fragen gehen die Autoren dieser Anthologie nach und verwischen dabei die Genregrenzen. Dabei wird die ganze Bandbreite der Phantastik von der klassischen Fantasy über Urban und Contemporary bis hin zu lovecraftschem Horror und Science Fiction abgedeckt.
Neben Markus Heitz und Isabella Archan sind weitere vierzehn Autoren dem Ruf der Herausgeberin gefolgt, die z.T. seit Jahren als feste Größe in ihrem Genre bekannt sind.

Mit Beiträgen von Erik R. Andara, Isabella Archan, Nora Bendzko, Christian Handel, Markus Heitz, Alex Jahnke, Tanja Karmann, Simon H. Krätzer, Germaine Paulus, Sonja Rüther, Carsten Schmitt, Kim Skott, Anke Schlachter, Bernhard Stäber, Christoph Steckelbruck, M.H. Steinmetz und Uwe Voehl.«

 

Cover-Design von Markus Dawo

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Verspäteter Jahresrückblick: Das war mein 2018!

Ich bin so gut in 2019 angekommen, dass ich beinahe vergessen hätte, meinen traditionellen Jahresrückblick zu schreiben. Dabei war 2018 einmal mehr ein wahnsinniges Jahr. Bei meinem Jahresrückblick von 2016 schrieb ich, meine Ansprüche und mein Tempo zügeln zu wollen. Für 2017, dass ich mehr Widerstand lernen muss, Nein zu sagen und meine Grenzen klarzumachen.

Wenn ich mir meine Jahresbilanz von 2018 betrachte, ist mir Ersteres nicht wirklich gelungen. Das lag aber auch daran, dass ich meinen Bachelor in Deutsche Philologie abgeschlossen habe. Und da ich in meinem Fach zwei (!) Abschlussarbeiten zu je 30 Seiten schreiben musste, war ich entsprechend weg vom Fenster. Zumal ich in derselben Zeit an »Hexensold« gewerkelt habe.

Jetzt habe ich meinen Abschluss in der Tasche, genieße mein freies Semester vor dem Master und bin dort, wo ich schon nach 2016 ankommen wollte: ruhiger und gefestigter in mir selbst.

Das liegt auch daran, dass ich meine Vorsätze von 2017 verwirklichen konnte. Ich kann nun besser Nein sagen. Dinge, die mir nicht gut getan haben, habe ich gezielt liegen gelassen, mich in nötigen Momenten gewehrt und stürze mich nicht mehr auf jede Möglichkeit, die sich mir bietet. Arbeitsam bin ich weiterhin, doch weniger gestresst und mehr zufrieden.

 

Und trotz Bachelor hat sich 2018 eine Menge beim Schreiben und den Bands getan. Die Highlights auf einen Blick:

 

Was ich nach dieser umfangreichen Liste an Vorsätzen für 2019 habe? Eigentlich kaum welche.

Ich merke zwar den Stress des letzten Jahres nicht mehr, möchte es aber trotzdem locker angehen. 2018 sind einige Dinge passiert, die mir vor Augen geführt haben, wie wichtig die Menschen im eigenen Leben sind. Entsprechend möchte ich mir mehr Zeit für meine Freunde, meine Familie und Beziehung nehmen, für stille Momente, und vielleicht auch mal in der Ferne verschwinden.

Das heißt nicht weniger Schreiben, aber dass ich mit Freude am Text und weniger persönlichem Druck herangehen will. Wenn das bedeutet, dass dieses Jahr kein neues Galgenmärchen oder ein anderer Titel erscheint, dann ist das so. Dafür kommt das nächste Buch voll aus dem Herzen und wird richtig gut. ♥

So ganz scheint das Leben aber nicht mit meinen lockeren Plänen konform zu gehen. Es ist gerade mal Januar, trotzdem sind schon FÜNF Veröffentlichungen in Anthologien und mehrere große Live-Events, einige zur Leipziger Buchmesse, gesichert. Ich warte gespannt mit meinem Weinglas in der Hand, was sonst noch passiert.

In diesem Sinne:

Hallo, 2019!