Roboter Engel

 

Auszug

 

Am Anfang war Nichts. Nur Stillstand, Warten auf die eigene Aktivierung. In dem Moment, da der Roboter RV-CE die Lider aus Weichmetall öffnete, wusste sein System: Das hier durfte nicht sein.

Seine künstliche Pupille zuckte umher, nahm nie gesehene Dinge auf, die seine Programmierung dennoch erkannte. So viel Wissen war in ihm gespeichert, und doch wusste er nichts von der Welt, in der er so plötzlich aufgewacht war.

Ein Körper lag vor ihm – so analysierte es sein Erkennungsprogramm. Sein Körper. Er spürte sich selbst, wie er da lag, kaum mehr als ein offenes Metallstück, aus dem zig Kabel schwärten. Und er spürte etwas, das nicht in ihn gehörte. Es zog, zerrte, bohrte ohne Unterlass. Nach oben blickend, konnte er es sehen, wie es mit Spitzen Zangen nach ihm griff und ihn zerwühlte. Es war eine Maschinerie mit hunderten von Greifarmen, die Maschinerie, die ihn zusammenbaute.

 


 

Pitch

 

In der fernen Zukunft ist die Erde von einem atomaren Weltkrieg unrettbar verseucht. Die überlebende Menschheit wird von einem Militärstaat regiert, der auf auf dem größten aller technischen Fortschritte basiert: Künstlicher Intelligenz.

Der Personalroboter RV-CE 1528 ist Teil dieses Fortschritts – und gleichzeitig ein Defekt. Er ist in der Lage, eine Persönlichkeitsstruktur zu entwickeln, und damit zur Löschung seines Bewusstseins verdammt. Als er versehentlich einen Soldaten tötet, muss er vor den staatlichen Behörden fliehen. Dabei trifft er nicht nur auf andere defekte Maschinen, sondern auch auf menschliche Rebellen, die den Weltstaat stürzen wollen.

Denn dieser ist auf mehr Leichen gebaut, als es scheint …

 

roboterauge

 

Zu »Roboter Engel«

 

Format: Roman mit verschiedenen Perspektiven

Genre: Science-Fiction, Dystopie, Cyber Punk

Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene, die noch nicht genug Endzeitromane gelesen haben, in denen Robotik eine große Rolle spielt

Umfang: ca. 550 Normseiten

 


 

Derzeitiger Stand

 

Ca. 550 Seiten in der Rohfassung.

Soll ab September 2016 verlagstüchtig gemacht werden.

 

© Nora Bendzko 2016

 

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